Misteltherapie

Misteltherapie als Immuntherapie

Misteln sind ein altbewährtes Heilmittel gegen Krebs

Die Misteltherapie ist eine biologische Immuntherapie. Gemäß Rudolf Steiner ist die Mistel ein Parasit auf Bäumen und kann somit angewendet werden als „ähnliches“ Mittel zur Behandlung von Krebs, denn Krebszellen sind Parasiten, die den Wirt zerstören.

Mistelblätter und -beeren

Mistelblätter und -beeren

Ich empfehle Misteltherapie, wenn der Patient gleichzeitig eine Chemotherapie macht. Damit die Chemotherapie etwas besser vertragen wird.

Mistelextrakte stärken Ihre Immunabwehr

Bitte beachten Sie, dass Allergiker Mistelpräparate weniger gut vertragen. Bitte beachten Sie, dass während der Misteltherapie allergische Reaktionen auftreten können, ebenso wie Fieber. Beim Auftreten von Fieber über 38° C wird eine Behandlungspause notwendig. Wenn die Hautrötung an der Einstichstelle grösser als 5 cm ist, ebenso. Wenn grippeartige Symptome auftreten nach der Mistelspritze muss man die Anwendung pausieren.

Die Mistelpräparate dürfen in der Schweiz nur vom Arzt verordnet werden, die Spritzen gibt sich der Patient selbst. Mein Praxispartner in Luzern wird Ihnen die Mistelpräparate erst nach einer gründlichen Untersuchung und Aufklärung in der Arztpraxis verordnen. Die Krankenkassen bezahlen die Misteltherapie nicht in jedem Fall, bitte klären Sie das im Vorfeld ab.

Mistelpräparate aus Tannenmisteln helfen bei Brustkrebs

Die Misteltherapie sollte ebenso wie andere Naturheilverfahren bei Krebs durch eine Entgiftung des Körpers und eine sehr gesunde Ernährung unterstützt werden. Ich erstelle einen genauen Behandlungsplan für Sie, in dem alles erklärt wird.

Wissenschaftliche Evidenz zur Misteltherapie

Mistelpräparate aus Apfelbaum Misteln helfen bei Darmkrebs

Seit 1980 wurden insgesamt 30 klinische Studien mit Mistelpräparaten von Helixor durchgeführt. Die meisten hatten das Ziel zu prüfen, ob sich mit einer Misteltherapie die Überlebenszeit verlängern und/oder die Lebensqualität verbessern lässt.

Das Spektrum der Tumorerkrankungen ist weit gefächert: Untersucht wurde die Misteltherapie bei Patienten mit

  • Brustkrebs in verschiedenen Stadien
  • Lungenkrebs
  • Darmkrebs in verschiedenen Stadien
  • chronisch-myeloischer Leukämie
  • Eierstockkrebs
  • Pleurakarzinose (krebszellhaltigen Wasseransammlungen zwischen Lungen- und Rippenfell)
  • malignem Lymphom
  • malignem Melanom („schwarzer“ Hautkrebs)
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs

Von diesen 30 Studien sind vor allem vier herauszuheben:

Studie von Piao et al. (2004) an insgesamt 224 PatientInnen mit Brust-, Eierstock- und nichtkleinzelligem Lungenkrebs: Eine der wichtigsten Studien zur Anwendung der Misteltherapie, weil sie die Kriterien einer modernen Studie nach den Standards der evidenz-basierten Medizin erfüllt. Sie zeigte, dass die Misteltherapie die Lebensqualität signifikant verbessern und die Nebenwirkungen der Chemotherapie verringern kann.

Studie von Auerbach et al. (2005) mit 20 Brustkrebs-Patientinnen: Auch an dieser relativ kleinen Studie wurde deutlich, dass eine Misteltherapie Nebenwirkungen der Chemotherapie, vor allem negative Einflüsse auf wichtige Immunzellen, abmildern kann. Der Bedarf an weiteren Medikamenten sank.

Studie von Tröger et al. (2010) mit 65 Brustkrebs-Patientinnen im Stadium I-III: Ebenfalls eine methodisch hochwertige Studie, die bewies, dass eine Misteltherapie die Lebensqualität während einer Chemotherapie signifikant verbessern und möglicherweise negative Einflüsse der Chemotherapie auf die Zahl weißer Blutkörperchen abschwächen kann.

Studie von Mansky et al. (2010) bei PatientInnen mit fortgeschrittenen soliden Tumoren in Brust, Darm, Bauchspeicheldrüse und Lunge: Diese Studie zeigte, dass die Mistel die Wirkung einer Chemotherapie nicht beeinträchtigt, sondern ihre Wirksamkeit eher sogar noch erhöhen kann, weil das Zellgift aufgrund der durch die Mistel verbesserten Verträglichkeit höher dosiert werden kann.