Über mich

Werdegang / Ausbildungen

Seit meinem Abitur in Bayern, 1982, habe ich mich mit Medizin und Naturheilkunde beschäftigt. Ein Studium kam leider nicht in Frage. Alternativ begann ich 1993 die Heilpraktiker Ausbildung in München und habe diese 1997 vor einem Prüfungskomitee (1 Facharzt und 2 Heilpraktiker) erfolgreich abgeschlossen.

In der Schweiz darf ich gemäss Gesetz keine Infusionen legen. Artesunat und Vitamin C Infusionen, Eigenblut Therapie und Ozon Therapie sind mir nicht erlaubt. Deswegen arbeite ich mit Hausärzten schweizweit zusammen. Ich berate und verordne Naturmedizin – der Arzt führt die Infusion bei meinen Patienten durch.

Nach der Heilpraktikerprüfung eröffnete ich 1997 am Ammersee meine erste Praxis für Naturheilkunde mit Schwerpunkt Homöopathie und Ozontherapie.

Als ich 2009 in die Schweiz gezügelt bin, arbeitete ich zunächst als Betreuerin für Menschen mit Einschränkungen bei einer Stiftung. Im Jahr 2017 eröffnete ich meine Naturheilkunde Praxis in Meggen.

In der Schweiz nehme ich an den jährlichen Weiterbildungen teil (Homöopathie Kurse bei der SHI-Schule in Steinhausen), auch in USA bin ich regelmässig zur Weiterbildung. In USA werden neue Krebstherapien erforscht, bevor sie nach Europa gelangen.

Seit 2020 kann ich mit Zusatzversicherungen abrechnen, welche mit dem NVS (Naturärzte Verband) einen Vertrag haben. Die Höhere Fachprüfung Homöopathie steht nun an. Nach Bestehen erlange ich die Zulassung für alle Schweizer Zusatzversicherungen.

Warum ich Heilpraktikerin geworden bin?

Meine Mutter war sehr oft krank und ich diskutierte als junge Frau mit ihren Ärzten, weil sie eher natürliche Medikamente bevorzugte und nicht jede Pille schluckte, die ihr Hausarzt verschrieb. Das motivierte mich schon früh nach gut duftenden Kräutern zu schauen und ich liebte selbst gepflückten Kräutertee. Als junges Mädchen war ich oft im Wald unterwegs. Heute nennt man das „Waldbaden“ und es ist zur Therapie geworden. 

Abgesehen von den erschreckenden Zahlen über die Zunahme von Krebs sind es motivierende, persönliche Gründe, warum ich eine Praxis für Krebskranke führe. Meine Mutter verstarb im Alter von 77 Jahren an einem sehr schnell wachsenden, bösartigen Magentumor. Ich trage deswegen ein erhöhtes Risiko und beuge seit Jahren aktiv einer Krebserkrankung vor. Prävention ist wichtig!

Heilpraktiker Ausbildung in Deutschland – eine Auflistung

Medizinische Grundlagen (Theorie)
  • Medizinische Fachsprache (Terminologie)
  • Zell- und Gewebelehre (Zytologie, Histologie)
  • Vererbungslehre (Genetik und Epigenetik)
  • Aufbau und Funktionen des menschlichen Körpers (Anatomie, Physiologie)
  • Lehre von den Krankheiten und Krankheitsvorgängen (Pathologie, Pathophysiologie)
  • Lehre von den Mikroorganismen (Mikrobiologie)
  • Infektionslehre (Infektiologie)
  • Arzneimittelkunde (Pharmakologie)
  • Notfallmedizin
  • Labormedizin
  • Hygiene
Organsysteme (Theorie: Anatomie, Physiologie, Pathologie)
  • Herz-Kreislauf-System (Kardiologie, Angiologie)
  • Blut (Hämatologie)
  • Atemsystem (Pneumologie)
  • Verdauungssystem (Gastroenterologie, Hepatologie)
  • Urogenitalsystem mit Frauenheilkunde (Urologie, Gynäkologie)
  • Bewegungsapparat (Orthopädie)
  • Nervensystem mit Sinnesorganen (Neurologie)
  • Psychische Erkrankungen (Psychiatrie)
  • Hormonsystem (Endokrinologie)
  • Haut (Dermatologie)
  • Kinderheilkunde (Pädiatrie)
  • Altersheilkunde (Geriatrie)
  • Krebserkrankungen (Onkologie)
  • Immunsystem (Immunologie)
  • Infektionskrankheiten (Infektiologie)
  • Differentialdiagnose (begleitend zu jedem Organsystem)
Klinische Untersuchung (Praxis: Ambulatorium)
  • Biopsychosoziale Anamnese und Befunderhebung
  • Klinische Untersuchungsmethoden (Inspektion, Palpation, Perkussion, Auskultation, Reflexprüfung, Puls- und Blutdruckmessung)
  • Labordiagnostik und Deutung grundlegender Laborwerte
  • Invasive Maßnahmen (Injektions- und Punktionstechniken)
  • Praxishygiene
Medizinische Diagnostik und Therapie (Theorie)
  • Diagnosearten (Ausschlussdiagnose, Verdachtsdiagnose, Differentialdiagnose)
  • Bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT, Szintigrafie)
  • Elektrokardiogramm (EKG)
  • Psychopathologische Diagnose
  • Bewertung und Berücksichtigung ärztlicher Befunde
  • Medizinische Therapie (medikamentös, chirurgisch, intensivmedizinisch)
Berufskunde (Theorie)
  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Deutsches Gesundheitswesen und Patientenrechte
  • Übersicht über naturheilkundliche Therapien